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18.Apr

Frühlingsgefühle

Winterschlaf beendet: Auf geht´s ins neue Jahr 2014

Schon lange habe ich nichts mehr über meine sportliche Laufbahn berichtet. Jetzt ist es wieder einmal an der Zeit.

Mit der Ironman WM im Oktober auf Hawaii ging für mich ein sehr erfolgreiches Jahr 2013 zu Ende. Danach brauchte ich erst einmal Zeit um etwas durch zu schnaufen. Ich nützte diese Monate um mich beruflich zu orientieren. Ich absolvierte in den Monaten November, Dezember und Januar ein Praktikum in der Marketingabteilung der Firma Skinfit International GmbH. Die Zeit dort hat mir sehr gut gefallen, ich habe sehr viel gelernt und für die Zukunft habe ich erkannt, dass mich der Bereich Marketing, gerade im Bereich Sport, sehr interessiert. 

Zugleich konnte ich in dieser Zeit auch das Thema SKINFIT RACING Tri Team aufarbeiten. Dort habe ich mit Dezember 2013 die Teamleitung von Christoph Kullnig übernommen und seitdem habe ich mich in dieser Aufgabe gut eingefunden.

Nach dem Jahreswechsel bin ich dann auch wieder planmäßig ins Training eingestiegen und seit diesem Zeitpunkt lief alles nach Plan. Ich konnte gut trainieren und von Verletzungen bin ich verschont geblieben. Meine Trainingsaufhalte in Fuerteventura (2. Wochen im Februar mit dem Team) und in Noosa/Australien (4. Wochen im März) stimmen mich sehr positiv auf meinen Saisonstart am 17. Mai beim Ironman auf Lanzarote.

Mein Saisonshöhepunkt stellt dann der Ironman Austria am 29.06.2014 da. Dort werde ich heuer einmal eine Angriff auf die Top 5 starten. Schauen wir mal was drin ist.

Bis dahin wünsche ich euch allen einen guten Start in den Frühling und viel Freude beim Trainieren.

05.Nov

Planung Saison 2014

Trainingsstart Anfang Dezember

Seit vergangenem Wochenende bin ich nun wieder in Österreich und das Wetter lässt doch schwer zu wünschen übrig. Aber ja, jetzt kommt die Zeit wo es wieder früher dunkel und meistens kalt ist. Auch das muss man als Mitteleuropäer ertragen können und manchmal ist es ja auch nicht so schlecht bei Sonnenschein und tief verschneiten Bergen. 

Durch meine letzte sehr intensive Triathlonsaison haben wir - mein Trainer und ich - uns entschlossen einmal eine längere Trainingspause einzulegen. Deshalb werde ich erst wieder Anfang Dezember mit geplantem Training loslegen und bis zu diesem Zeitpunkt trainieren was mir Spass und wie es mir Spass macht.

Die Saison 2014 startet dann mit dem ersten Rennen im Mai. In kommenden Jahr steht für mich die Teilnahme in Hawaii nicht im Vordergrund sondern ich möchte eher 2 Saisonshöhepunkte setzten und dort schauen, dass ich weit vorne landen werde. Im Jahr 2015 möchte ich dann nochmals gerne die Qualifikation für die Ironman Weltmeisterschaft auf Hawaii angehen.

Jetzt wünsche ich euch allen ein paar schöne restliche Herbsttage und zugleich einen guten Start in die Wintersaison.

17.Okt

Zufriedenstellender Saisonsabschluss

Rang 29 in der Profiwertung beim Ironman Hawaii

Am vergangenen Samstag fand in Kailua Kona auf Big Island die Ironman Weltmeisterschaft statt. Mit 5 Rennen (Ironman Wisconsin, Ironman Südafrika, Ironman Texas, Ironman Mont Tremblant, Ironman Kanada) hatte ich die Qualifikationshürde geschafft. Obwohl ich bereits 5 Iornmanrennen in den Beinen hatte stand ich mental hochmotiviert und körperlich topfit an der Startlinie. Es war für mich schon sehr erfolgreich, überhaupt in diesem Starterfeld (nur die Besten 50 Langdistanzathleten der Saison 2013 waren startberechtigt) an den Start gehen zu dürfen. Deshalb sah ich den Start in Hawaii als Chance mich mit der absoluten Spitze zu messen und die Strecke für noch hoffentlich mehrere Starts auf Hawaii kennen zu lernen.

Die 3,8 km schwimmen im Pazifik waren schon mal das erste Kräftemessen an diesem Tag. Nach 51:33 min stieg ich mit ca. 30 Sekunden Rückstand auf die Spitze aus dem Wasser und fand mich in der Spitzengruppe. Dies war für mich schon mal das erste sehr positive Erlebnis an einem sehr langen Tag.

Auf dem Rad ging von Anfang an richtig die Post ab. Bis Kilometer 50 konnte ich den Rückstand zur Spitze halten, doch dann musste ich mein Tempo ein wenig runter schrauben, da ich merkte, dass mir das angeschlagene Tempo zu schnell war. Ich fuhr anschließend mein eigenes Tempo weiter. Ab Kilometer 130 merkte ich, dass mir die Körner etwas ausgingen und ich musste mein Tempo nochmals ein wenig drosseln. Wahrscheinlich ein Zeichen für die doch schon sehr lange andauernde Saison und auch die vielen Ironmanbewerbe in diesem Jahr.

Ab Kilometer 150 freute ich mich dann auf den Wechsel in meine Laufschuhe. Die ersten 15 Kilometer am Alii Drive waren dann ein Genuss. Tausende Zuschauer feuerten uns an und die Kilometer vergingen wie im Flug. Ab Kilometer 16 leerte sich das Ganze und man war auf dem Highway auf sich alleine gestellt. Ich versuchte mein Tempo konstant durchzulaufen. Bei Kilometer 40 kamen dann die ersten Gedanken auf, den Ironman auf Hawaii eventuell unter 9 Stunden finishen zu können. Wenn ich ehrlich bin, war dies auch vor dem Rennen das einzige Ziel was mir ein wenig im Kopf rumm schwierte. In Hawaii beim ersten Antreten unter 9 Stunden zu bleiben wäre schon ein Hit dachte ich mir.

Schlussendlich ging es sich dann leider nicht aus. Ich erreichte als 29. Profi mit 9:01.50 Stunden die Ziellinie und war dennoch mit meinem Rennen sehr zufrieden.

Ich habe gesehen, dass ich im heurigen Jahr wieder einen großen Schritt in die richtige Richtung gemacht habe und sehe weiterhin noch jede Menge an Potenzial in mir. Jetzt heisst es aber erstmal für ein paar Woche die Beine hochlegen und dann werden Anfang November mit Sicherheit schon wieder die ersten Gedanken für die neue Saison 2014 aufkommen.

Bis dort hin sonnige Grüße aus Hawaii.

05.Sep

Ironman Hawaii 2013

Quali auf den letzten Drücker

Etwas verspätet aber dennoch ein kurzer Bericht über meine letzten 3 Wochen.

Am 11 August ging es für mich nach Kanada um noch auf den Zug zur Ironman WM am 12 Oktober in Kona Hawaii aufzuspringen. Ich wusste, dass es ein hartes Stück Arbeit werden würde, doch ich stellte mich der Herausforderung und gab mein Bestes. Mit dem 8 Gesamtrang in Mont Tremblant war nach dem ersten Wochenende schon mal der Grundstein gelegt, doch aufgrund des "nur" 11 Nachrückerplatzes musste ich nochmals ein Rennen absolvieren.

Deshalb ging es einen Tag später von Montreal weiter Richtung Vancouver und von dort aus zum nächsten Zielort: Whistler Ironman Kanada 2013. Ich hatte noch niemals zuvor solch große Straparzen auf mich genommen und wie sich 2 Ironmans in 7 Tagen anfühlen würden, daran wagte ich garnicht zu denken. Ich versuchte in den Tagen zwischen den beiden Rennen so gut wie möglich zu regenerieren um am Sonntag wieder einigermaßen Fit an der Startlinie stehen zu können. Dies gelang mir sehr gut und ich war sowohl körperlich als auch mental auf einen weiteren Ironman vorbereitet.

Beim Schwimmen probierte ich von Beginn an Kräfte zu sparen und hielte mich zurück. Als ich dann an 2 Stelle liegend auf mein Rad wechselte, war der erste Part schon mal sehr gut erledigt. Auf dem Rad fuhr ich von Beginn an mein Tempo, immer mit den kleinen Hintergedanken ein paar Körner aufzusparen. Als mich dann bei Kilometer 120 eine 4 Mann starke Gruppe einholte waren diese Körner sehr gefragt. Auf den letzten 30 km, die nur bergan gingen, verlor ich nochmals etwas an Boden und kam an 7 Stelle liegend mit 5 min Rückstand zum abschliessenden Marathon. Ich dachte mir, das Dieser mit Sicherheit alles von mir abverlangen wird. Ab Kilometer 15 kam ich dann immer besser ins Laufen und bei Kilometer 37 war der Rückstand zum Podium gerade bei 3 Minuten. Auf den letzten 5 Kilometern musste ich dann jedoch noch etwas Zeit einbüßen, erreichte aber mit dem 6 Gesamtrang meine beste Ironmanplatzierung und qualifizierte mich gleichzeitig für die Ironman WM am 12 Oktober in Kona auf Hawaii.

Ein Ziel, dass jeder einmal erreichen will und deshalb nicht sehr einfach ist. Ich bin total happy und kann den Start auf Hawaii schon kaum erwarten. Bis zu diesem Zeitpunkt sind es jedoch noch knapp 5 Wochen. In dieser Zeit steht noch ein kleiner Trainingsblock und dann ein Regenerationsphase an. Hoffe ihr drückt mir dann kräftig die Daumen und ich kann eine positive Meldung aus Kona posten.

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